Die Behörde für Arbeit, Familie und Integration (BASFI) der Freien und Hansestadt Hamburg hat den Auftrag zur Durchführung einer wissenschaftlichen Evaluation der Verordnung über das Verbot der Kontaktaufnahme zu Personen zur Vereinbarung entgeltlicher sexueller Dienstleistungen im Sperrgebiet (kurz: KontaktverbotsVO vom 24. Februar 2012, HmbGVBl, 24) in St. Georg (vgl. Drs. 21/4048 in der Fassung Drs. 21/5618, Drs. 21/11140) an das Deutsche Institut für Sozialwirtschaft vergeben.
Die Evaluation soll die Fragestellungen beantworten, inwieweit die Ziele der KontaktverbotsVO erfüllt worden sind, welche Auswirkungen festzustellen und welche Handlungsempfehlungen davon abzuleiten sind.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Landkreis Vorpommern-Greifswald führen im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 nach Anhörung der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und im Landkreis Vorpommern-Greifswald tätigen Trägern von Beratungsdiensten das Modellprojekt „Neustrukturierung der Beratungslandschaft im Landkreis Vorpommern-Greifswald“ durch. Alle Beteiligten haben einer Evaluation und wissenschaftliche Begleitung dieses Modellprojekts, einschließlich der Erstellung von Berichten, durch das DISW zugestimmt. Das Land, den Landkreis und die verantwortlichen Träger vor Ort vereint das Ziel, gemeinsam eine Beratungslandschaft zu gestalten, die positiven Ergebnisse zu verstetigen und diese auf andere Landkreise zu übertragen. Das Modellvorhaben zielt somit auf die Erprobung neuer und aufeinander abgestimmter Strukturen von Beratungsleistungen und basiert auf der Sozialplanung des Landkreises. Es soll zu einer für Bürgerinnen und Bürger in allen Regionen des Kreisgebietes erreichbaren, langfristig stabilen und qualitativ hochwertigen, homogenen und anpassungsfähigen Angebotsstruktur sowie zu besseren Bedingungen für die Beratenden und ihre Organisationen führen. Anschließend soll das erprobte System nach Auslaufen des Modellprojekts ab 2021 durch den Landkreis weitergeführt werden und auf andere Landkreise und kreisfreie Städte übertragen werden.
Bericht über Themen und Ergebnisse der Diskussion in sechs Veranstaltungen.
Autorinnen: Vera Birtsch, Jana Molle.
Um „die aktuelle Situation von Kindern und Jugendlichen in stationären Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe zu diskutieren und mögliche Handlungsfelder für eine Weiterentwicklung der Heimerziehung aufzuzeigen“ (Schleswig-Holsteinischer Landtag, Drucksache 18/3185, S. 2), wurde vom Landtag Schleswig-Holstein der Auftrag vergeben, einen Runden Tisch der Heimerziehung in sechs Veranstaltungen zu konzeptualisieren und zu moderieren. Ziel war, dass alle Teilnehmer/innen ihre Perspektiven einbringen und davon ausgehend weiterführende Handlungsempfehlungen erarbeitet werden konnten.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Schuldnerberatungen e.V. (BAG-SB) hat den Forschungsauftrag für das Projekt „Herausforderungen moderner Schuldnerberatung“ an das DISW vergeben.
Eine wissenschaftliche Evaluation im Neuen Kupferhof. Autor/innen: Andreas Langer, Fabian Frei, Jana Molle. Herausgeber: Hände für Kinder – Kupferhof gGmbH.
Durch die wissenschaftliche Evaluation wurden Wirkungszusammenhänge und Einflüsse der familienorientierten Angebote des Neuen Kupferhofs unter Einbezug der Familien auf den Erfolg von Angeboten für Kinder mit Behinderung untersucht.
Eine Diskussion zur konzeptuellen Weiterentwicklung im Auftrag des Gemeindepsychiatrischen Zentrums Eimsbüttel in Hamburg.
Autorin: Jana Molle. Die 2015 veröffentlichte Expertise kann hier heruntergeladen werden.
Autor/innen: Prof. Dr. Andreas Langer, Fabian Frei, Jana Molle.
Im Auftrag der Träger der vier Familienzentren im Kreis Ostholstein: Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Eutin e.V., Lebenshilfe Ostholstein e.V., Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Ostholstein e.V., Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Heiligenhafen e.V.
Der am 10.02.2015 veröffentlichte Bericht kann hier heruntergeladen werden.